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Kunstmalerin Heidi Winkler. Foto: Andrea Pollak

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ausgabe 28                       8. juli 2007

Carola Gebhart kocht Für Sie Kässpätzle. Foto: Andrea Pollak
www.spektakel-muenchen.de

Kunstmalerin
Heidi Winkler
Wohlmutserweg 2
87463 Dietmannsried
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Notizen aus dem Consularischen Corps

Dr. med. dent. Horst Engler-Hamm. Foto: Andrea Pollak

 Carola Gebhart:
 
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Von Dr. med. dent. Horst Engler-Hamm,
Honorarkonsul von Nicaragua

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Notizen aus dem CC Corps im Mai 07
Die Republik Polen feierte am 3. Mai ihren Nationalfeiertag. Der Wettergott hatte es mit der Generalkonsulin Elzbieta Sobotka gut gemeint. Hunderte von Gästen konnten im schönen Garten des Generalkonsulates in der Röntgenstrasse die polnische Gastfreundschaft bei Sonnenschein, Bier und Grillbüffet genießen.

Generalkonsulin Elzbieta Sobotka

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Winfried Noe
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Diese Woche in Winfried Noés isarbote-Kolumne ... Foto: Andrea Pollak

Generalkonsulin Elzbieta Sobotka.

Unter den Anwesenden Gästen war in Vertretung des Oberbürgermeisters Frau Stadträtin Beatrix Zurek, die neu gewählte Vorsitzende des Mietervereins. Bei strahlendem Sonnenschein konnten die anwesenden Vertreter aus Wirtschaft, Kultur und Politik die Tanzeinlagen des Volkstanzvereins und die Musik des Jugendblasorchesters aus Tarnowo Podgorne genießen.

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Stadträtin Beatrix Zurek

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Stadträtin Beatrix Zurek.

Am 5. Mai hatte ich die persönliche Freude, meinen langjährigen Freund, den Malerfürsten Ernst Fuchs in der Galerie Mensing in der Theatinerstraße begrüßen zu können. Seine Bilder des „Phantastischen Realismus“ sind inzwischen weltberühmt, allerdings gibt es schöne Druckgrafik, die in geringer Auflage noch zu einem annehmbaren Preis zu kaufen sind.
Kennen gelernt hatte ich Ernst Fuchs beim Wiener Opernball am Tisch von Bundeskanzler Bruno Kreisky.

Am 16. Mai feierte die Münchner Jüdische Gemeinde im neu errichteten Gemeindezentrum den Jahrestag der Wiederherstellung der Einheit Jerusalems. Seit 1948 war Ost Jerusalem von Jordanien besetzt, im Jahre 1967 wurde die Stadt wieder vereint. Der Vorsitzende der Zionistischen Vereinigung, Herr Dr. Robert Guttmann, hielt einen eindrucksvollen Vortrag über Israel, der mit schönen Fotos aus Jerusalem untermauert war. Eine poppige Jazz Kapelle unterhielt die zahlreichen Gäste, unter denen auch Stadträtin Elisabeth Schosser, Frau Nina Janeczek, Inhaberin des Schuhladens „Italy Ninetta“ in der Maximilianstrasse, Frau Helga Guttmann sowie Dr. Danica Krunic, Herausgeberin des
www.goethezeitportal war.

Helga Guttmann und Dr. Robert Guttmann

Helga Guttmann und
Dr. Robert Guttmann.

Dr. Robert Guttmann, Stadträtin Elisabeth Schosser und Dr. Danica Krunic.

Dr. Robert Guttmann, Stadträtin Elisabeth Schosser und Dr. Danica Krunic
Dr. Horst Engler und Nina Janeczek

Dr. Horst Engler und
Nina Janeczek.

Dr. Danica Krunic und
Nina Janeczek.

Dr. Danica Krunic und Nina Janeczek

Der diesjährige Afrikatag wurde am 23. Mai von den Münchner Konsulaten der afrikanischen Länder gemeinsam ausgetragen. Diese erste gemeinsame Veranstaltung wurde von Staatsminister Eberhard Sinner im Goethe Forum eröffnet. Diese erste gemeinsame Initiative der afrikanischen Konsulate in München sollte ein Zeichen der Hoffnung und Solidarität setzen mit einem Kontinent, der oft als Verlierer der Globalisierung dargestellt wird. Dabei wird oft vergessen, welch vielfältiges kulturelles Erbe die „Wiege der Menschheit“ besitzt.

Lieber Leser, sicher ist mein Bericht über das Geschehen im CC Corps unvollständig. Man kann nicht überall anwesend sein. Trotzdem hoffe ich, Ihnen einen kleinen Einblick in das Leben eines Honorarkonsuls zu geben. Und wenn Sie einmal gedanklich in die Ferne, nach Lateinamerika schweifen wollen, dann schauen sie einfach ins
www.nicaraguaportal.de. Sie werden ein faszinierendes, gastfreundliches und absolut sicheres Reiseland entdecken. Viel Spaß dabei und Hasta luego (bis bald)

Ihr Dr. Horst Engler Hamm
Honorarkonsul von Nicaragua

ARCHIV

Der Monat April war geprägt von 3 großen Veranstaltungen, der Verleihung der Jakob Fugger Medaille der Bayerischen Zeitschriftenverlage an Hubert Burda in der Münchner Residenz, dem 40 jährigen Jubiläum der Hanns Seidel Stiftung in der Lazarettstrasse sowie der Verleihung des Wilhelm Hoegner Preises an Albin Dannhäuser im Bayerischen Landtag.

Persönlich hatte ich Gelegenheit, Im Bayerischen Landtag den Vorsitzenden des Wirtschaftsausschusses, Herrn Franz Pschierer, MdL zu treffen. Franz Pschierer ist Abgeordneter meines Heimat-Landkreises Mindelheim/Bad Wörishofen und ist ein sehr dynamischer Abgeordneter. Ich würde mir wünschen, dass er bei der nächsten Kabinettsumbildung einen herausragenden Posten in der neuen Beckstein-Regierung erhält und drücke ihm dafür den Daumen.

Franz Pschierer und Dr. Horst Engler-Hamm

Franz Pschierer und
Dr. Horst Engler-Hamm.

Im Jahre 1963 wurde die Jakob Fugger Medaille für herausragende Verdienste im Pressewesen geschaffen. Axel C. Springer und Prof. Golo Mann wurden mit dieser Medaille ausgezeichnet. Dieses Jahr erhielt am 26.4. 2007 Prof. Hubert Burda die Auszeichnung, den Festvortrag hielt Prof. Peter Sloterdijk, die Laudatio wurde von Ministerpräsident Edmund Stoiber gehalten. Nicht nur die Illustrierte „Die Bunte“ ist ein Produkt Burdas, sondern weitere 250 Zeitungen werden in 15 Ländern von 7000 Mitarbeitern herausgegeben. Stoiber würdigte Burda als Verleger mit sozialer Verantwortung und großer Herzlichkeit. Dem Münchner Jüdischen Zentrum spendete er 1 Million Euro. Prof. Peter Sloterdijk machte einen historischen Ausflug in die Renaissance und in die Zeit Gutenbergs. Die Erfindung der Buchdruckkunst durch Gutenberg verglich er mit der Bedeutung des Internets, das durch Burda von Anfang an gefördert wurde. Die Preisverleihung hatte eine erhebliche Resonanz in den Medien und der Andrang der Prominenz war enorm.

Prof. Hubert Burda und Prof. Peter Sloterdij

Prof. Hubert Burda und
Prof. Peter Sloterdijk

Leopold und Ursula von Bayern

Leopold und
Ursula von Bayern.

Regine Sixt

Regine Sixt.

Nina Ruge bei der Verleihung der Fugger-Medaille an Burda

Nina Ruge bei der Verleihung der Fugger-Medaille an Burda.

Im Bayerischen Landtag wurde im Senatssaal im Beisein des Parlaments Präsidenten Alois Glück am 17.4.2007 der Wilhelm Hoegner Preis an Albin Dannhäuser verliehen. Dannhäuser war Präsident des Bayerischen Lehrer Verbandes und setzte sich immer für ein Demokratisches und Menschliches Bildungssystem ein. Jedes Kind, so Dannhäuser, solle ein Recht auf Bildung haben, unabhängig von seinem sozialen, ethnischen und religiösen Hintergrund. Der Vorsitzende der SPD im Landtag, Franz Maget, begrüßte die Gäste, unter denen Renate Schmidt und Klaus Hahnzog waren, ehemaliger 2. Bürgermeister von München.

Klaus Hahnzog

Klaus Hahnzog.

40 Jahre Hanns Seidel Stiftung wurde am 27.4.2007 unter Teilnahme zahlreicher prominenter Vertreter der Politik und des Öffentlichen Lebens im Konferenz Zentrum der Stiftung in der Lazarettstr.33 gefeiert. Der Vorsitzende der Stiftung, Staatsminister a.D. Hans Zehetmair begrüßte die Gäste und würdigte die Arbeit der 270 Mitarbeiter bei einem Jahresbudget von 40 Mill. Euro. Die Seidel Stiftung ist in 57 Ländern der Erde entwicklungspolitisch tätig. Über 500 hochbegabte Studierende (davon 99 aus dem Ausland) erhalten jährlich eine finanzielle und ideelle Förderung.
Der Bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber ging in seinem Vortrag auf die grundsätzliche Wichtigkeit der Politischen Stiftungen in Deutschland ein, deren Bedeutung für die Völkerverständigung nicht hoch genug gewürdigt werden könne und Prof. Michael Stürmer sprach über Deutschlands europäische und globale Interessen. Deutschland müsse, so Stürmer“ Musterschüler sein in der europäischen und atlantischen Klasse“. Deutschland muss dafür sorgen, dass sich Europa und Amerika niemals trennen. „Dies sei sein wahrhaft existenzielles Interesse“, so Stürmer in seiner Festrede.
Umrahmt wurde die Feier von der Akademie des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks.

Für heute möchte ich mich, lieber Leser, bei Ihnen verabschieden und sage „Hasta Luego“, bis Ende Mai

Ihr Dr. med dent Horst Engler Hamm
Honorarkonsul der Republik Nicaragua

Der Monat März wurde von zwei herausragenden Veranstaltungen begleitet. Am 18. März fand auf Einladung des Konsuls von Paraguay, Herrn Claus-Jürgen Stengel und seiner Frau Norma Stengel, ein viel beachtetes Konzert in der Michaelskirche statt. Die klassische Gitarristin Luz Maria Bobadilla spielte klassische und folkloristische Lieder aus ihrer Heimat. Eine große Zuhörerschaft bewunderte die Virtuosität der Solistin.
Die Michaelskirche in der Neuhauserstraße 6 hat eine besondere Berühmtheit, denn hier liegen in der Gruft der Bayerische König Ludwig II und König Otto von Griechenland. Die wunderschöne Renaissance Kirche mit dem zweitgrößte freitragenden Tonnengewölbe der Welt, wird von den Jesuiten betreut, welche auch in Paraguay wertvolle kirchliche Arbeit leisten. In einem Seitenaltar der Kirche sind die Gebeine von Cosmas und Damian in einem Goldschrein aufbewahrt. Diese beiden christlichen Ärzte starben für ihren Glauben den Märtyrertod. Das beeindruckende Konzert hatte in den Räumen dieser im Jahre 1597 eingeweihten Kirche einen festlichen Rahmen.

Am 27. März wurde der Nationalfeiertag Griechenlands in der Antikensammlung am Königsplatz mit bedeutenden Vertretern des Öffentlichen Lebens gefeiert. Die charmante Generalkonsulin von Griechenland, Frau Anna Korka, konnte nicht nur die Justizministerin Beate Merk, den Direktor des Museums Herrn Raimund Wünsche sowie zahlreiche Mitglieder des Landtages und des Consularischen Corps begrüßen. In großer Zahl war auch die Münchner Griechische Gemeinde mit ihrem sympathischen Erzpriester Apostolos Malamoussis vertreten. Die Generalkonsulin ging in ihrer Rede auf die engen und freundschaftlichen Beziehungen zwischen Griechenland und Bayern ein. Sie erwähnte den ersten Bayerischen König auf Griechischem Thron, König Otto, ebenso wie den Baumeister Leo von Klenze, der den Mittelpunkt Athens, den Syntagma Platz maßgeblich mitgestaltet hat. Die wirtschaftlichen Beziehungen bewegen sich heute in Milliardenhöhe. Mittlerweile leben 70.000 Griechen in Bayern und davon 30.000 Griechen in München. Ihr kulturelles Leben ist aus der Stadt nicht mehr wegzudenken. Das religiöse Zentrum der Orthodoxie, die Salvatorkirche neben dem Literaturhaus, war ein Geschenk König Ludwigs I an die Münchener Griechen. Nach den Reden von Frau Ministerin Merk, der Generalkonsulin Frau Korka und Herrn Dr. Wünsche wurden griechische Spezialitäten wie Moussaka oder Gyros von der Griechischen Gaststätte MINOA aus Neubiberg serviert. Dabei gab es ausreichend Gelegenheit für interessante Gespräche und auch die ausgestellten Exponate wie Vasen mit Szenen aus der griechischen Geschichte, die zum Großteil von König Ludwig I. gesammelt wurden, fanden die Bewunderung der Gäste.

Ich wünsche Ihnen, lieber Leser, ein frohes Osterfest und vielleicht haben Sie ja die Möglichkeit, in einer der vielen griechischen Gaststätten ein Osterlamm zu verspeisen. Dazu wünsche ich Ihnen guten Appetit und HASTA LUEGO, Ihr Dr. Horst Engler Hamm, Honorarkonsul der Republik Nicaragua


IMPRESSIONEN VOM GRIECHISCHEN NATIONALFEIERTAG

Die Generalkonsulin von Griechenland Anna Korka und ihre freundliche Mitarbeiterin Eleni bei der Begrüßung der Gäste
Erzpriester Apostolos Malamoussis und Dr. Danica Krunic (Herausgeberin des Goethezeitportals)
Dr. Wolfgang Wiedmann (Honorarkonsul von Uganda) und Tilbert Schillik (Honorarkonsul von San Marino)

Die Generalkonsulin von Griechenland Anna Korka und ihre freundliche Mitarbeiterin Eleni bei der Begrüßung der Gäste.

Erzpriester Apostolos Malamoussis und Dr. Danica Krunic (Herausgeberin des Goethezeitportals).

Dr. Wolfgang Wiedmann (Honorarkonsul von Uganda) und Tilbert Schillik (Honorarkonsul von San Marino).

Der Februar ist ein ruhiger Monat für das Consularische Corps. Bedingt durch den Fasching und die Schulferien fanden wenige Veranstaltungen statt.

Der Nationalfeiertag von Sri Lanka wurde am 4.2.07 in den schönen Räumen des Bayerischen National Museums in der Prinzregentenstrasse gefeiert. Der Generalkonsul von Sri Lanka Dipl. Ing. Hans Hammer und seine Frau hatten dazu eingeladen und so hatten die Anwesenden die Möglichkeit in diesen Räumen die Bayerische Geschichte mit ihrer kulturellen Vielfalt Revue passieren zu lassen und einen Eindruck von Sri Lanka zu bekommen.

Sri Lanka kenne ich aus eigener Anschauung als schönes Land, herrlichen Küsten und beeindruckenden Tee Plantagen. Die Freundlichkeit der Menschen ist besonders hervorzuheben und die Hotels weisen Europäischen Standart auf. Sehr angenehm wirkt sich auch die geringe Zeitverschiebung von nur 4 Stunden auf das Wohlbefinden bei einem kurzen Aufenthalt aus.

Mitte Februar hatte ich die Ehre, den Nicaraguanischen Priester und Schriftsteller Ernesto Cardenal in München begrüßen zu dürfen. Viele erinnern sich noch an das Foto, wo man Papst Johannes Paul II mit erhobenem Zeigefinger sieht, als dieser ihm am Flughafen von Managua(Nicaragua) den Ring küssen will.

Cardenal, der auch den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erhalten hat, macht derzeit eine Lesereise durch Europa.

Cardenal, der als Bildhauer sehr schöne Skulpturen von Flamingos, Tukanen und anderen Tieren seiner Heimat aus Holz gestaltet, zeigte ich die Glypthotek am Königsplatz, wo ihn besonders der Diomedes des Praxiteles beeindruckte.

Darnach waren wir beim Geldbeutelwaschen am Fischbrunnen am Marienplatz, wo Sigi Müller im
www.isarbote.de schöne Fotos veröffentlichte. Die Lesereise von Cardenal, die im www.nicaraguaportal.de dokumentiert ist, brachte uns zur ersten Station, nach Vöcklabruck in Österreich. Es war beeindruckend zu sehen, wie im Stadtsaal weit über 1000 Menschen den Gedichten Cardenals zuhörten und die Musik der Grupo Sal bejubelten.

Wenn Sie, lieber Leser, sich für Lateinamerikanische Literatur interessieren, empfehle ich Ihnen das schöne Buch mit wunderbaren Fotos „Das Buch von der Liebe“. Es ist im Peter Hammer Verlag erschienen.

Ich komme zum Schluss und wünsche Ihnen einen schönen März vor allem mit viel Sonnenschein. Asta Luego, bis bald Ihr

Dr. med dent Horst Engler Hamm



Der Januar beginnt für das Consularische Corps mit einem Höhepunkt: Der Einladung des Ministerpräsidenten Edmund Stoiber für das gesamte Berufs- und ehrenamtliche Consular Corps. So versammelten sich am 11. Januar im schönen Kuppelbau der Staatskanzlei die Generalkonsuln und Konsuln mit ihren Partnern, um dem Ministerpräsidenten persönlich die Neujahrswünsche ihrer Regierung zu übermitteln. Der Regierungschef und der ranghöchste Konsul als Doyen sprechen ihre Grußworte und danach ist Gelegenheit, in zwangloser Atmosphäre mit dem Ministerpräsidenten und seiner Frau Unterredungen zu führen.

Ich persönlich hatte im Januar die Freude, der Vereidigung der neuen Regierung in Nicaragua (Mittelamerika) beizuwohnen. Im November war bei den Wahlen ein neuer Regierungschef gewählt worden. Enrique Bolanos-Geyer, er ist deutscher Herkunft, hatte nicht mehr kandidiert und so wurde Daniel Ortega mit großer Mehrheit zum Staatspräsidenten gewählt. Anders als bei uns in Deutschland wählt das Volk in Nicaragua den Regierungschef. Es war schön zu sehen, wie zahllose Staatsoberhäupter zu der feierlichen Amtsübergabe erschienen, aber auch das Volk mit ca. 300.000 Menschen zugegen war. Wenn Sie einen ausführlichen Bericht über die Amtsübergabe lesen wollen, können Sie den Bericht im
www.nicaraguaportal.de anklicken.

Kaum aus dem Condor-Lufthansa Flugzeug in München ausgestiegen, fand im Alten Rathaus Saal die Vorbesprechung zur 850 Jahr Feier Münchens im Jahre 2008 statt, zu der auch das Consularische Corps eingeladen war. Die 850 Jahr Feier findet unter dem Titel „Brücken Bauen“ statt, eine Erinnerung an die Geschichte Münchens und die Isarbrücke im Tal, die zu den ersten Flussübergängen der Stadt zählt. Oberbürgermeister Christian Ude ging auf die Symbolik vom Brückenbau ein: Brücken zwischen Religionen, zwischen alt und jung, Armen und Reichen, zwischen Tradition und Moderne. Vor allem seien die Bürger gefordert, sich bei diesem Geburtstag einzubringen. Ude verwies auf Veranstaltungen mit den Münchner Philharmonikern unter Christian Thielemann (am 13. und 21. Juni 08), Brückenfeste auf den Isarbrücken, Theatervorführungen mit Christian Stückl auf dem Altstadtring sowie das große Stadtfest auf dem Marienplatz.

In einem anschließenden Workshop wurden in kleinen Gruppen Initiativen diskutiert, welche Beiträge und „Brücken“ die Anwesenden beisteuern könnten. Da diskutierten der Münchner Oberbürgermeister Ude, der Münchner Wirtschaftsreferent Dr. Reinhard Wieczorek sowie der Griechisch-Orthodoxe Erzbischof Apostolos Malamoussis eifrig darüber, mit welchen Brückenbausteinen man sich bei dieser großen Feier selbst einbringen könnte. Ein Film, der die schönsten Plätze Münchens zeigte, untermalt mit poppiger Musik, umrahmte diese gelungene Einladung, bei der auch manches Gläschen getrunken wurde.

Für heute sende ich Ihnen meine allerbesten Neujahrswünsche, und ich freue mich, Ihnen im Februar wieder zu schreiben.
HASTA LUEGO (bis bald)
Ihr Dr. med. dent. Horst Engler Hamm
Honorarkonsul von Nicaragua



LIEBER LESER,
ab sofort möchte ich Sie monatlich mit einer Kolumne unterhalten, welche die Aktivitäten des Consularischen Corps zum Inhalt hat. Begegnungen, Veranstaltungen und anderes Wissenswertes um die Tätigkeit der Berufs- und Honorarkonsuln !
Wie wird man überhaupt Konsul, wird sich mancher fragen?
In Bayern gibt es derzeit 109 Berufskonsulate und Honorarkonsulate. Berufskonsulate unterhalten meist jenen Länder, wo der Arbeitsaufwand durch die Größe und wirtschaftliche Bedeutung des Landes nicht mehr von einem ehrenamtlichen Konsul zu erbringen ist. Diese Berufs Konsuln werden von ihren Ländern bezahlt und sind meist gelernte Berufsdiplomaten.
Der Honorarkonsul erhält im Gegensatz zu den Berufskonsuln kein Honorar, sein Titel ergibt sich aus der lateinischen Ableitung von "honoris" was so viel wie "ehrenhalber" heißt.
Wie wird man nun Konsul, wenn man dies ehrenhalber macht und nicht die Diplomatische Laufbahn gewählt hat? Ich selbst bin von Beruf Zahnarzt, und dieser Beruf wird mit meinem Sohn Daniel nun in 4. Generation ausgeübt. In dieser traditionellen Praxis wurden über Generationen nicht nur Bundeskanzler, Malerfürsten, Abgeordnete behandelt sondern auch Oberbürgermeister, Fernsehstars und Regisseure. So ergab es sich, dass ich einigen Tages von einem hochrangigen Politiker gefragt wurde, ob ich nicht Konsul von Nicaragua werden wolle. Das war 1979.
Allerdings ging es mir damals wie Ihnen, lieber Leser, vielleicht heute .Wo liegt denn Nicaragua fragte ich mich, leben da Weiße oder Schwarze? Was für eine Regierung gibt es da? Und wie ist es mit dem Tourismus bestellt?
In der Zwischenzeit habe ich Nicaragua mindestens jährlich besucht, habe dort wunderbare Freunde gewonnen und freue mich täglich, für einen Kulturkreis tätig zu sein, von dem ich vor 25 Jahren noch keinen blassen Schimmer hatte. Diese Tätigkeit hat meinen Zahnarzt- Horizont erweitert.
Meine Tätigkeiten als Konsul betreffen die Betreuung von Gästen, Beantwortung von Anfragen zu Tourismus und Visaangelegenheiten, Sammlung von Geldern für Hilfsprojekte und natürlich die Repräsentation des Landes bei den Deutschen Behörden und der Regierung.

Lieber Leser, nun haben Sie einen kleinen Einblick in meine Tätigkeit genommen, und so werde Ich Ihnen ab Januar monatlich einen Bericht über das Leben im Consularischen Corps geben.
Wenn Sie eine Frage haben, schreiben Sie mir bitte an
h.engler@konsulat-nicaragua.de - und wenn Sie sich für das wunderbare Reiseland Nicaragua interessieren, klicken Sie sich im www.nicaraguaportal.de durch den touristischen Teil. Viel Spaß dabei und Y ASTA LUEGO (bis bald) !!

Dr. med. dent. Horst Engler-Hamm
Honorarkonsul von Nicaragua
Büro:80538 München, Knöbelstraße 8a
Privat: 86825 Bad Wörishofen, Unteres Hart 9

 

 

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